Vincenz Kurze

Bereits während meines Studiums wurde mir klar, dass es notwendig ist, wieder in die Heimat zurück zu ziehen. Abgesehen von den Potenzialen, welche ich in meiner Umgebung sehe, war es mir auch wichtig der Zentralisierung und dem demographischen Wandel entgegenzugehen.

Aufgrund einer studiumsbezogenen Recherche bin ich für einige Stunden nach Stralsund gekommen und war danach entschlossen hierher zu ziehen.

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Knappe zwei Jahre später war ich hier und habe begonnen eine vielversprechende Form für die Weiterführung meiner künstlerischen Arbeitsweise zu finden. Weitere zwei Jahre später wurde mir der Weg immer bewusster und mit dem Unterzeichnen des Kaufvertrages habe ich diesen eingeschlagen – die Skulptur Villa Kalkbrennerei.

Jetzt geht für mich hier die Suche nach einer angemessenen künstlerischen Arbeitsweise für das 21. Jahrhundert mit der Villa Kalkbrennerei weiter.  Ich kann nun hier meinen Kunstbegriff überprüfen, ergänzen oder verändern und gleichzeitig zukunftsweisende Visionen Realität werden lassen. Einer dieser kleinen Träume wäre es in der Villa ein Arbeits- und Aufenthaltsstendium für die Forschung am erweiterten Kunstbegriff vergeben zu können. Das wäre ein Schritt nach Vorn, sowohl für die Kunst, als auch für die Dezentralisierung der kulturellen Zentren und letzten Endes ein Ort aus der Zukunft.